Anwendungsfall

Automatische Prüfung von Produktdokumenten und Zertifikaten

Automatische Vorprüfungen finden fehlende Angaben, falsche Daten, Duplikate und unpassende PDF-Dateien, bevor Dokumente und Zertifikate in Prüfung und Produktpass gehen.

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Welche Probleme diese Seite löst

Dokumente und Zertifikate kommen mit fehlenden Feldern und falschen Daten an.
Dasselbe Zertifikat wird mehrfach mit anderer Nummer oder anderem Aussteller angelegt.
Eine PDF-Datei passt nicht immer zum Produkt oder Datensatz, dem sie zugeordnet wurde.

Was das Team erhält

Hinweise auf Lücken, Datumsfehler und Duplikate schon beim Hinzufügen und Import.
Dateiname und lesbarer PDF-Text werden mit den Daten des Datensatzes verglichen.
Die Freigabe entscheidet immer die Person, die das Dokument prüft.

Nächster Schritt

Sehen Sie diesen Workflow in einer realistischen Produktdemo

Wir zeigen den Produktablauf, die öffentliche Seite, die automatischen Prüfungen und die API-Perspektive, die am besten zu diesem Anwendungsfall passt.

Im Detail

Ein genauerer Blick auf den Workflow hinter dieser Suchintention

Was die automatischen Vorprüfungen kontrollieren

Jedes Mal, wenn Sie ein Dokument oder Zertifikat hinzufügen, Daten per CSV importieren oder über die API senden, führt DPPC eine Reihe von Regeln zur Datenqualität aus. Das Ergebnis ist eine Liste konkreter Hinweise und Vorschläge, etwa zu einer fehlenden Zertifikatsnummer, einem Ablaufdatum vor dem Ausstellungsdatum oder einer Datei, deren Name nicht zum Produkt passt. So werden Fehler sofort sichtbar und nicht erst in der Prüfung oder nach der Veröffentlichung des Produktpasses.

Zertifikate: Angaben, Daten und Duplikate

Bei Zertifikaten prüft das System, ob Aussteller und Nummer angegeben sind, ob das Ablaufdatum nicht vor dem Ausstellungsdatum liegt, ob das Zertifikat beim Speichern bereits abgelaufen ist oder bald abläuft und ob der Status zu den Daten passt. Es erkennt außerdem ein gleichnamiges Zertifikat, das bereits mit anderer Nummer oder anderem Aussteller gespeichert wurde. Es weist darauf hin, wenn der Name der PDF-Datei nicht zu Name oder Nummer des Zertifikats passt oder wenn die Datei auffällig klein und womöglich unvollständig ist.

Produktdokumente: passt die Datei zum Datensatz?

Bei Produktdokumenten erkennt DPPC ein Dokument mit gleichem Titel und Typ, das ein zweites Mal hinzugefügt wird, sehr kurze Titel sowie Dateien, deren Name weder SKU noch Produktnamen enthält. Hat die PDF-Datei eine lesbare Textebene, prüft das System zusätzlich, ob das Dokument das Produkt und seinen eigenen Titel erwähnt und ob es eine andere SKU, GTIN, Chargen- oder Seriennummer enthält als der Produktdatensatz. So lässt sich ein Dokument, das dem falschen Produkt zugeordnet wurde, einfach erkennen.

Datenimport: Produkte, Materialien und Lieferanten

Dieselben Regeln greifen beim CSV-Import. Bei Produkten meldet das System fehlende Marke, fehlendes Modell oder Herkunftsland, zu allgemeine Beschreibungen, ein ungewöhnliches GTIN-Format und leere Branchenfelder. Bei Materialien erkennt es Anteile, die in Summe über 100 Prozent liegen, auffällig niedrige Werte, Masseangaben ohne Einheit, fehlende Lieferanten und ein Herkunftsland, das nicht zum Land des Lieferanten passt. Bei Lieferanten weist es auf fehlende Kontaktdaten und Länderangaben sowie auf eine USt-IdNr. hin, die bereits einem anderen Lieferanten zugeordnet ist.

Hinweise, Vorschläge und die Entscheidung des Menschen

Die Vorprüfungen lehnen nichts selbstständig ab. Ein Dokument oder Zertifikat mit Hinweisen geht mit dem Status „Review erforderlich“ in die Prüfung, und die verantwortliche Person sieht, worauf sich die Hinweise beziehen. Lässt sich im lesbaren PDF-Text eine Zertifikatsnummer oder ein Aussteller finden und ist das Feld im Datensatz leer, kann das System den Wert vorschlagen. Jedes Ergebnis enthält außerdem eine Sicherheitsbewertung. Über die API stehen dieselben Prüfungen im Vorschaumodus zur Verfügung, der Hinweise zurückgibt, ohne Daten zu speichern.

Was die automatischen Vorprüfungen nicht leisten

Wir sagen das offen, weil davon das Vertrauen in den Prozess abhängt. Die Vorprüfungen sind nachvollziehbare, transparente Regeln und keine künstliche Intelligenz. Sie erkennen keinen Text aus Scans und lesen Inhalte nur aus PDF-Dateien, die eine normale Textebene haben. Sie beurteilen auch nicht, ob ein Dokument inhaltlich korrekt ist. Ihre Aufgabe ist es, Lücken, Widersprüche und Verwechslungen zu finden, bevor sich ein Mensch damit befasst, und die Freigabe entscheidet immer die Person, die das Dokument prüft.

FAQ

Häufige Fragen

Nutzt die automatische Dokumentenprüfung in DPPC künstliche Intelligenz?

Nein. Es handelt sich um transparente Regeln, die Angaben, Daten, Duplikate, Dateinamen und lesbaren PDF-Text prüfen. So hat jeder Hinweis eine klare Ursache, und dasselbe Dokument liefert immer dasselbe Ergebnis.

Funktionieren die Prüfungen auch mit gescannten Dokumenten?

Bei Scans prüft das System die im Datensatz erfassten Angaben, den Dateinamen, die Dateigröße und Duplikate, liest aber keinen Inhalt aus dem Seitenbild, da es keine Texterkennung (OCR) gibt.

Verhindert ein Hinweis das Speichern eines Dokuments?

Nein. Das Dokument wird gespeichert und als prüfungsbedürftig markiert. Die Veröffentlichung des Produktpasses blockiert erst der Readiness-Wert, zum Beispiel wenn ein Zertifikat abgelehnt oder abgelaufen ist.

Kann ich Daten vor dem Import über die API prüfen?

Ja. Die API bietet einen Vorschaumodus für Produkte, Lieferanten, Zertifikate und Dokumente, der Hinweise und Vorschläge zurückgibt, ohne Daten im System zu speichern.

Was bedeutet die Sicherheitsbewertung beim Prüfergebnis?

Sie ist ein einfacher Indikator dafür, wie viele Signale aus dem Dokument mit dem Datensatz übereinstimmen und wie viele Hinweise gefunden wurden. Sie hilft, die Reihenfolge der Prüfung festzulegen, ersetzt aber nicht die Entscheidung der verantwortlichen Person.