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2026-09-29

Compliance

Batteriepass ab 18. Februar 2027: Was jetzt zu tun ist

Die Batterieverordnung führt für bestimmte Batterien einen Batteriepass ein. Welche Batterien betroffen sind, welche Daten er enthält und wo Sie anfangen.

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Compliance

DPPC

Batterien sind die erste Produktgruppe in der Europäischen Union, für die der digitale Produktpass bereits ein konkretes Datum hat. Die Batterieverordnung (EU) 2023/1542 verlangt ab dem 18. Februar 2027 einen Batteriepass. Bis dahin bleibt nicht mehr viel Zeit, und das Einholen von Daten bei Lieferanten von Zellen und Komponenten dauert meist länger als gedacht.

Welche Batterien der Batteriepass betrifft

Die Pflicht gilt für drei Kategorien:

  • Batterien von Elektrofahrzeugen,
  • Batterien leichter Verkehrsmittel, zum Beispiel von E-Bikes und E-Scootern,
  • Industriebatterien mit einer Kapazität über 2 kWh.

Verantwortlich für den Batteriepass ist der Wirtschaftsakteur, der die Batterie in Verkehr bringt. Der Pass muss über einen QR-Code auf der Batterie abrufbar sein.

Welche Informationen der Batteriepass enthält

Die Verordnung regelt den Datenumfang in einem Anhang. Vereinfacht umfasst er allgemeine Informationen zum Batteriemodell, die Materialzusammensetzung einschließlich gefährlicher Stoffe, den CO2-Fußabdruck, Angaben zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette, den Anteil recycelter Rohstoffe sowie Leistungs- und Haltbarkeitsparameter. Ein Teil der Daten ist öffentlich, ein anderer nur für Personen mit berechtigtem Interesse oder für die Kommission und die Marktüberwachungsbehörden zugänglich.

Den genauen Umfang sollten Sie direkt im Verordnungstext und in den Durchführungsrechtsakten prüfen, denn diese legen fest, welche Daten in welcher Form verlangt werden.

Wo Unternehmen die meiste Arbeit haben

In der Praxis ist die Veröffentlichung selten das Problem. Am schwierigsten sind die Daten, die von Lieferanten kommen müssen: die chemische Zusammensetzung der Zellen, die Herkunft der Rohstoffe, der Recyclinganteil und die Dokumente, die diese Angaben belegen. Wenn diese Informationen heute per E-Mail und als PDF in verschiedenen Versionen eintreffen, beginnt die Vorbereitung des Batteriepasses mit dem Ordnen dieser Kommunikation.

Womit Sie die Vorbereitung beginnen

  1. Legen Sie fest, welche Batteriemodelle unter die Verordnung fallen.
  2. Erfassen Sie für jedes Modell die Identifikationsdaten und die Materialzusammensetzung.
  3. Fordern Sie fehlende Informationen und Dokumente bei Lieferanten an, mit Gültigkeitsdatum, wo es zutrifft.
  4. Entscheiden Sie, welche Daten öffentlich sein sollen und welche intern bleiben.
  5. Planen Sie die Kennzeichnung mit dem QR-Code und seine Platzierung.

Wie DPPC dabei helfen kann

In DPPC hat die Batteriebranche eigene Felder: Batterietyp, chemische Zusammensetzung, Kapazität, Recyclinganteil und ein Verweis auf das Sicherheitsdokument. Felder, Dokumente und Zertifikate haben eine Sichtbarkeitseinstellung, sodass interne Daten nicht auf der öffentlichen Seite erscheinen. Jedes Produkt durchläuft eine Dokumentenprüfung, und veröffentlicht werden kann erst, wenn alle erforderlichen Daten vorliegen. Die Branchenfelder sind konfigurierbar. Das ist wichtig, weil der Batteriepass mehr Informationen umfasst als der Standardsatz, zum Beispiel den CO2-Fußabdruck.

DPPC ist ein Werkzeug zum Ordnen und Veröffentlichen von Daten, keine Konformitätsbewertung. Welche Daten für Ihre Batterien verpflichtend sind, klären Sie am besten mit Ihrer Compliance-Abteilung oder Beratung. Wenn Sie sehen möchten, wie die Vorbereitung eines Passes an einem Beispielprodukt aussieht, buchen Sie eine Demo.